Wallonische Agrarlandschaft als Illustration des Bürgerportals MyAgri

MyAgri - Landwirtschaft in der Wallonie verständlich erklärt

Ein Bürgerportal, das landwirtschaftliche Themen der Wallonie in praktische, überprüfbare und kontextbezogene Orientierung übersetzt: Sektoren, Berufe, Jahreszeiten, Labels, Regionen und Ernährungsentscheidungen.

Aktualisiert am 27. Juni 2026 · Wallonie, Belgien

Verstehen, entscheiden, weitergeben

Wo anfangen?

MyAgri ordnet Informationen zur wallonischen Landwirtschaft nach klaren Nutzungen: Sektoren verstehen, konkrete Schritte vorbereiten und Begriffe prüfen, bevor man darüber spricht.

Einen Sektor verstehen

Erkennen Sie Produktionen, praktische Zwänge und passende Handlungsmöglichkeiten.

Sektoren erkunden

Eine Aktion vorbereiten

Nutzen Sie die Leitfäden für Besuche, lokale Einkäufe, Workshops, Orientierung oder Projekte.

Ressourcen ansehen

Einen Begriff klären

Nutzen Sie Definitionen, um Artikel zu lesen, Unterricht vorzubereiten oder Ansätze zu vergleichen.

Glossar öffnen

Ein Thema vertiefen

Lesen Sie illustrierte Dossiers mit kurzen Kapiteln, Orientierungspunkten und überprüfbaren Quellen.

Dossiers ansehen

Grundlagen

Ein Alltagsthema

Hinter jeder Mahlzeit stehen Entscheidungen zu Boden, Wetter, Arbeit, Lagerung und Verteilung. Wer diese Schritte kennt, kann Preise besser einordnen als nur über den Kassenbon.

Eine territoriale Rolle

Ein Hof bewirtschaftet nicht nur Fläche. Er prägt Wege, Wiesen, Hecken, Arbeitsplätze und Beziehungen zu Gemeinden, Nachbarn und Wertschöpfungsketten.

Ein Sektor im Wandel

Betriebe müssen zwischen Trockenheit, Energie, Investitionen, Regeln, Hofübergabe und Nachfrage abwägen. Selten gibt es dafür nur eine einzige Lösung.

Ein Innovationsfeld

Innovation kann digital, agronomisch oder kooperativ sein: Sensoren, angepasste Sorten, Verarbeitungsgemeinschaften oder neue Fruchtfolgen verändern Entscheidungen auf dem Feld.

Ein sozialer Bezug

Märkte, Kantinen, Hofbesuche und Einkaufsgemeinschaften schaffen Gelegenheiten für bessere Fragen zu Herkunft, Saison, Vergütung, Haltbarkeit und betrieblichen Zwängen.

Redaktionelle Methode

Eigene Inhalte, überprüfbare Quellen

MyAgri sammelt keine kopierten Definitionen. Das Portal formuliert neu, ordnet ein und zeigt, wann Informationen bei einer zuständigen Stelle geprüft werden sollten.

Neu formulieren statt kopieren

Institutionelle Definitionen dienen als Ausgangspunkt. MyAgri formuliert sie mit lokalen Beispielen, Grenzen und Prüffragen neu.

Fakten, Rat und Meinung trennen

Eine nützliche Seite unterscheidet Beobachtbares, praktische Empfehlungen und Informationen, die bei einer zuständigen Stelle bestätigt werden müssen.

Slogans vermeiden

Lokal, nachhaltig, biologisch oder kurze Lieferkette sind keine absoluten Garantien. Jeder Begriff wird in Produktions-, Kosten- und Kontrollkontext gestellt.

Quellen sinnvoll nutzen

Dossiers behalten hilfreiche Referenzen, liefern aber eine eigene pädagogische Einordnung statt Quellen einfach zu übernehmen.

Die 4 Säulen

Produzieren

Ein regelmäßiges Lebensmittelangebot sichern und dabei Saison, Arbeit, Material und Absatzwege berücksichtigen.

Erhalten

Wasser, Böden, Klima und Biodiversität als Produktionsgrundlagen behandeln, nicht als getrennte Nebenthemen.

Verbinden

Schritte zwischen Feld, Werkstatt, Transport, Geschäft, Kantine und Teller sichtbar machen.

Erneuern

Werkzeuge, Praktiken und Kooperationen testen, ihre Wirkungen messen und erst dann ausweiten.

Querschnittsthemen

Wasser

Wasser sparen, besser speichern und für Kulturen verfügbar halten.

Böden

Organische Substanz stärken und Erosion begrenzen.

Biodiversität

Hecken, Blühstreifen und ökologische Infrastrukturen sinnvoll einsetzen.

Klima

Praktiken anpassen und Emissionen begrenzen.

Energie

Kosten durch Effizienz und eigene Erzeugung senken.

Digitales

Kulturen und Herden mit verlässlichen Felddaten besser steuern.

Nach Provinz lesen

Wallonisch-Brabant

Mosaik aus Ackerbau, Gemüsebau und lokaler Verarbeitung nahe großer Konsumräume.

Hennegau

Starker Ackerbau und Agrarlebensmittelbereich, unterstützt durch wichtige Logistikinfrastruktur.

Lüttich

Tierhaltung, Obst und regionale Verwertung mit dynamischen Initiativen in kurzen Lieferketten.

Luxemburg

Grünland, Wälder und extensive Tierhaltung in Landschaften, in denen Produktion und Natur eng verbunden sind.

Namur

Vielfältige Produktionen zwischen Ackerbau, Tierhaltung und Gemüsebau mit vielen Familienbetrieben.

Vereinfachter Agrarkalender

Frühling

Aussaat, Wassermanagement, Schutz vor Spätfrost und erste Ernteorganisation.

Sommer

Frühe Ernten, gezielte Bewässerung, Wasserstress vermeiden und Arbeitsspitzen steuern.

Herbst

Haupternten, Herbstaussaat, Zwischenfrüchte und Bodenvorbereitung für den Winter.

Winter

Maschinenpflege, Planung, Tierbetreuung und Vorbereitung der nächsten Saison.